toba borke

improvisation auf hohem niveau

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Ruhe in Frieden Anton

Mittwoch, 15. Februar 2012

Der im folgenden Video als letzter rappende junge mann, anton sein name, stand also im juni als ich mit ceon und shorty fürs goethe institut in kiew war plötzlich da und wollte einen song inclusive video mit uns machen. distanziert wie wir westeuropäer nunmal sind musste er uns erst alles zeigen und dreimal erklären. aber glücklicherweise trat er uns so derart ins ärschle, dass doch tatsächlich ein bemerkenswerter song dabei rausgekommen ist:

noch bevor irgendwer das video aber hatte sehen können, selbst ceon, shorty oder ich nicht erreichte uns aus dem goethe institut kiew die traurige nachricht, dass anton plötzlich und unerwartet von uns gegangen war. das war anfang september. keine 3 monate nach dieser produktion. so unsäglich traurig ist das. ich hoffe das dieses video seinen teil gegen das vergessen dieses wunderbaren menschen lleisten wird.

Alles erledigt, wir sind erledigt… Shorty, Ceon und Borke auf dem Weg heimwärts….

Mittwoch, 29. Juni 2011

Nachdem wir dann am Samstag unsere Präsentation durchgezogen haben und eben das noch gefeiert, war das Sich-aus-dem-Bette-pellen am Sonntag morgen wohl die schwierigste Aufgabe die wir da noch zu bewältigen hatten. Wäre da nicht noch Shortys Flugangst gewesen….

Nach einer Woche Workshops: Die Präsentation am Goethe Institut Kiew

Mittwoch, 29. Juni 2011

Fünf Tage haben Shorty, Ceon und der Toba mit den Jugendlichen in Kiew gearbeitet. Dann haben wir diese Präsentation auf die Beine gestellt. War echt stressig aber ich denke man bekommt nen ganz vernünftigen Eindruck was da möglich ist. selbst wenn die Technik suboptimal war, die Stimmung hat gerockt…
ich bitte de verspätung zu entschuldigen was das schneiden und hochladen der action angeht. es ist a weng viel gerade

Fünfter und letzter Tag der Workshops fürs Goethe Institut Kiew

Freitag, 10. Juni 2011

Nach dieser wirklich anstrengenden, sehr intensiven und extrem produktiven Woche ging es heute an unserem letzten offiziellen Workshoptag um die letzten Vorbereitungen für unsere Präsentation morgen. Wir werden die Ergebnisse auf die kleine Bühne des Instituts in Kiew bringen. Shorty hat mit seinen Teilnehmern ne am Zeitrahmen gemessen wirklich krasse Choreografie an den Start gebracht und Ceon hat neben dem dicken Ding das er gestern mit Motor und seinem Architekten gemalt hat noch mal ne schöne Wand mit allen Teilnehmern gemalt damit wir am Samstag auch ein adäquates Bühnenbild haben. Nur ich habe leichte Panik, weil an eben diesem Freitag drei meiner guten Teilnehmer schlichtweg nicht gekommen sind…

 

 

Vierter Tag der Hiphopworkshops am Goethe Institut in Kiew

Freitag, 10. Juni 2011

Gestern haben Shorty und ich dann weiter geschafft, uns Gedanken gemacht wie wir die Abschlusspräsentation wohl laufen wird und uns ganz nebenbei auch ein wenig entspannt nachdem Hardcoretag den wir davor zu bewältigen hatten. Nur Ceon hat es sich wieder übel gegeben und ist mit der gesamten Graffitibagage an ne abgefahrene Lokation neben der Bahnlinie gegangen um da mal was vernünftiges zu malen…

Deutsch-Ukrainische Hiphopkollaboration um die Workshops am Goethe Institut Kiew

Donnerstag, 09. Juni 2011

Der dritte Tag unseres workshoplichen Dreifaltigkeit war bisher der aufregendste aber auch anstrengenste Tag von allen. Nachdem Anton und Ivan uns ja eingeladen haben mit ihnen nicht nur nen Song aufzunehmen sondern gleich das dazugehörige Video abzudrehen hatten wir also wirklich viel zu tun. Um acht aus den Federn, ab ins Studio, Videodreh, dann noch die Workshops am GI und danach ohne Pause weiter drehen. Hustlen und Flown eben…

 

Hiphopworkshops am Goethe Institut Kiew zweiter Tag, davor Besuch im Studio Trimay Media

Dienstag, 07. Juni 2011

Ceon, Shorty und ich haben wieder nen verdammt spannenden Tag erlebt. Am frühen morgen schon hat uns Anton ins Studio Trimay Media mitgenommen und wir haben uns verabredet am nächsten Tag zusammen was aufzunehmen und gleich auch nen Clip abzudrehen. Danach gings flux ans Goethe Institut, Workshops geben. Wir bräuchten wohl eigentlich mehr Zeit um auch nur ansatzweise die Hälfte der Möglichkeiten auszuschöpfen die sich hier eröffnen….

Erster Tag vom Rap- Breakdance- und Graffitiworkshop im Goethe Institut Kiew

Dienstag, 07. Juni 2011

Heute haben wir also angefangen unser Workshops zu geben. Die Gruppe war bisschen kleiner als erwartet, aber es ging gut und dick ab. Morgen geht das ganze weiter und wir freuen uns auf die Ergebnisse am Ende Woche. Heute schon viel genug gelernt über die Unterschiede. Die Menschen hier sind offener und Interessierter an dem was wir transportieren könne, ganz anders als zuhause in Deutschland… Fahrts euch rein und verfolgt es weiter…

Shorty, Ceon und Toba Borke fliegen nach Kiew… Vlog Kiew Workshops Goethe Institut

Sonntag, 05. Juni 2011

Das Goethe Institut Kiew hat die bezaubernde Idee nen Rap- Graffiti- und Breakdanceworkshop zu beantragen und so sind Ceon, Shorty und der Borke also am 5.6.11 um viel zu früh nach Kiew geflogen. Das hier ist der erste Teil unseres Vlogs in dem wir euch unsere Eindrücke unserer Reise und von Kiew zu schildern. Genießt es und bucht selbst nen flug nach kiew!

der abschlussslam im goethe-institut kiew und der wehmütige abschied

Dienstag, 24. März 2009

nachdem wir in der gruppe also lange zeit daraufhin gearbeitet haben kam dann vorgestern der große moment: der abschlussslam. das publikum konnte natürlich nicht die bankweg deutsch, also haben wir die erst so mühsam auf deutsch geschriebene texte ins ukrainische bzw russische übersetzt und sie auf die leinwand der bühne projeziert.

der slam, moderiert von nikita und sascha, war durch die notwendigkeit der doppelten moderation (ukrainisch / deutsch) anfangs etwas träge, aber die ukrainischen poeten verstanden ihr handwerk. ein älterer herr slamte einen explizit obzönen text sogar auf deutsch, obwohl er der sprache kaum mächtig war…
gewonnen hat schließlich pawlo, ein junger mann aus kiew, da keiner von uns beiden sich an seinen nachnamen erinnern kann muss ich euch den leider schuldig bleiben.

einziger wehmutstropfen war, neben unserm überstürzten abschied da wir auf den nachtzug nach chernivzi mussten, die tatsache, dass die juoren unsere sich so hart darauf vorbereiteten teilnehmer unfair schlecht bewertet haben. es ist eben ein unterschied ob man einen text in seiner muttersprache oder in einer fremdsprache verfasst und vorträgt. glücklicherweise schien das unserenn teilnehmern weniger nah zu gehen als nikita und mir.
den ganzen tag hatten wir noch geübt und aufgenommen. die aufnahmen könnt ihr euch im flashplayer des letzte eintrags anhören.
als der slam vorbei war mussten wir wie schon erwähnt sowas von auf der stelle ins auto springen und auf den zug nach czernivzi. das war gleichermaßen ein erlebnis wie ein abenteuer.

der zug braucht von kiew nach czernowitz knapp 17h, das entspricht wohl etwa 32km/h. das goethe-institut hatte uns ein ganzes abteil gemietet und wir konnten uns soweit das wackeln und rattern des zuges dies zulies gut entspannen. jetzt sind wir in chernivzi und gespannt auf unsere nächste gruppe morgen.