toba borke

improvisation auf hohem niveau

czernowitz inspiriert und unsere teilnehmer lernen den slam kennen

heute mittag, nach dem essen waren wir auf dem alten, jüdischen friedhof. dort haben nikita und judith auch direkt zwei teilnehmer getroffen. wahrscheinlich haben sie sich auch von der atmosphäre inspirieren lassen. es war unglaublich.

danach ließen wir sie noch etwas an ihren texten feilen um einen ersten slam durchzuspielen. wir haben in kiew gemerkt, dass das bloße erklären nicht ganz reicht und so hielt nikita das für eine gute idee.
er hatte recht. es war unglaublich. die texte hier sind explizit gut und das einzige, das diese texte von einem sieg auf einem deutschen poetryslam abhalten könnte ist neben der zum teil noch etwas mickrigen länge das problem der schwiegrigkeit eine fremdsprache perfekt zu betonen. aber das ist marginal. nikita und ich sind ein wenig fassungslos von der bandbreite der texte hier. es geht von düsterer lyrik über emotionale prosa bis zu melodischen raps.

morgen fangen wir mit den aufnahmen an, versuchen einige texte zu verlängern und auch dem/der letzten die bühenscheu zu nehmen.  ich hoffe ich kann dann morgen abend schon die ersten songs hochladen. es ist sehr schwer hier ins netz zu kommen und die bandbreite ist, wie soll ich sagen, zeitraubend…
bis dahin

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