Nachdem wir dann am Samstag unsere Präsentation durchgezogen haben und eben das noch gefeiert, war das Sich-aus-dem-Bette-pellen am Sonntag morgen wohl die schwierigste Aufgabe die wir da noch zu bewältigen hatten. Wäre da nicht noch Shortys Flugangst gewesen….
Fünf Tage haben Shorty, Ceon und der Toba mit den Jugendlichen in Kiew gearbeitet. Dann haben wir diese Präsentation auf die Beine gestellt. War echt stressig aber ich denke man bekommt nen ganz vernünftigen Eindruck was da möglich ist. selbst wenn die Technik suboptimal war, die Stimmung hat gerockt…
ich bitte de verspätung zu entschuldigen was das schneiden und hochladen der action angeht. es ist a weng viel gerade
Nach dieser wirklich anstrengenden, sehr intensiven und extrem produktiven Woche ging es heute an unserem letzten offiziellen Workshoptag um die letzten Vorbereitungen für unsere Präsentation morgen. Wir werden die Ergebnisse auf die kleine Bühne des Instituts in Kiew bringen. Shorty hat mit seinen Teilnehmern ne am Zeitrahmen gemessen wirklich krasse Choreografie an den Start gebracht und Ceon hat neben dem dicken Ding das er gestern mit Motor und seinem Architekten gemalt hat noch mal ne schöne Wand mit allen Teilnehmern gemalt damit wir am Samstag auch ein adäquates Bühnenbild haben. Nur ich habe leichte Panik, weil an eben diesem Freitag drei meiner guten Teilnehmer schlichtweg nicht gekommen sind…
Gestern haben Shorty und ich dann weiter geschafft, uns Gedanken gemacht wie wir die Abschlusspräsentation wohl laufen wird und uns ganz nebenbei auch ein wenig entspannt nachdem Hardcoretag den wir davor zu bewältigen hatten. Nur Ceon hat es sich wieder übel gegeben und ist mit der gesamten Graffitibagage an ne abgefahrene Lokation neben der Bahnlinie gegangen um da mal was vernünftiges zu malen…
Der dritte Tag unseres workshoplichen Dreifaltigkeit war bisher der aufregendste aber auch anstrengenste Tag von allen. Nachdem Anton und Ivan uns ja eingeladen haben mit ihnen nicht nur nen Song aufzunehmen sondern gleich das dazugehörige Video abzudrehen hatten wir also wirklich viel zu tun. Um acht aus den Federn, ab ins Studio, Videodreh, dann noch die Workshops am GI und danach ohne Pause weiter drehen. Hustlen und Flown eben…
Ceon, Shorty und ich haben wieder nen verdammt spannenden Tag erlebt. Am frühen morgen schon hat uns Anton ins Studio Trimay Media mitgenommen und wir haben uns verabredet am nächsten Tag zusammen was aufzunehmen und gleich auch nen Clip abzudrehen. Danach gings flux ans Goethe Institut, Workshops geben. Wir bräuchten wohl eigentlich mehr Zeit um auch nur ansatzweise die Hälfte der Möglichkeiten auszuschöpfen die sich hier eröffnen….
Heute haben wir also angefangen unser Workshops zu geben. Die Gruppe war bisschen kleiner als erwartet, aber es ging gut und dick ab. Morgen geht das ganze weiter und wir freuen uns auf die Ergebnisse am Ende Woche. Heute schon viel genug gelernt über die Unterschiede. Die Menschen hier sind offener und Interessierter an dem was wir transportieren könne, ganz anders als zuhause in Deutschland… Fahrts euch rein und verfolgt es weiter…
Das Goethe Institut Kiew hat die bezaubernde Idee nen Rap- Graffiti- und Breakdanceworkshop zu beantragen und so sind Ceon, Shorty und der Borke also am 5.6.11 um viel zu früh nach Kiew geflogen. Das hier ist der erste Teil unseres Vlogs in dem wir euch unsere Eindrücke unserer Reise und von Kiew zu schildern. Genießt es und bucht selbst nen flug nach kiew!
Dieses Wochenende waren also ne Menge Franzosen bei mir zu gast. Eigentlich wollten wir aus dem bestehenden Rapsody Projekt eines befreundeten Künstlers, Axel Clesle, einen neue, noch dickere Produktion machen. Dummerweise gab es da einige unharmonisierebare Differenzen und so stehen wir nun am Anfang eines ganz neuen Projektes. Alledings mit ner Menge guten Vibes wie man dem Video hier ja entnehmen kann….
das wochenende war ein wenig bitter… am freitag nacht waren arschtritt und ich auf der uturn, es war ein unglaublicher spass, hat mich aber schier meine stimme gekostet. derbe rockung, hoffentlich bald wieder. aber seht selbst:
dann durfte ich mir ein zwei stunden schlaf gönnen um sofort nach bad cannstatt zur eröffnung des jugendhauses zu eilen. leider hat da meine kamera verkackt, deswegen kein video.
am abend dann war noch die urbansession im bix, auch da war ich von nöten… carol, der gastroboss wollte dass ich sofort auf die bühne gehe, ihm war der borkenfreie jazz zu soft…. ich habe dann noch die instructionen meines geliebten bandleaders herrn brecht in der pause zwischen dem ersten und zweiten set abgewartet um dann mächtig auf den putz zu hauen:
alles in allem ein dickes wochenende, wenn auch ein wenig energiezehrend. stimme tut wieder… alles gut…