Der im folgenden Video als letzter rappende junge mann, anton sein name, stand also im juni als ich mit ceon und shorty fürs goethe institut in kiew war plötzlich da und wollte einen song inclusive video mit uns machen. distanziert wie wir westeuropäer nunmal sind musste er uns erst alles zeigen und dreimal erklären. aber glücklicherweise trat er uns so derart ins ärschle, dass doch tatsächlich ein bemerkenswerter song dabei rausgekommen ist:
noch bevor irgendwer das video aber hatte sehen können, selbst ceon, shorty oder ich nicht erreichte uns aus dem goethe institut kiew die traurige nachricht, dass anton plötzlich und unerwartet von uns gegangen war. das war anfang september. keine 3 monate nach dieser produktion. so unsäglich traurig ist das. ich hoffe das dieses video seinen teil gegen das vergessen dieses wunderbaren menschen lleisten wird.
Toba Borke und Pheel, eingespieltes Improvisationsduo in Sachen Beatbox und Rap haben viel Glück. Zum einen weil sie die gleiche Vorstellung von effizientem Arbeiten im Sinne von Verhältnis von Aufwand zum Effekt haben und zum anderen weil sie teil eines wirklich großen und kreativen Freundeskreises sind. Besucher der TrijoUrbanSession im Bix haben das ja schon zur genüge erfahren dürfen. Und da sich ein solches Glück am einfachsten durchs Teilen vervielfältigen lässt haben sie sich gedacht, warum denn nicht einfach die Oper mieten und den Hochkulturschnarchnasen mal zeigen was wirklich innovativ ist. Leider reichte dazu dann zumindest die finanzielle Seite des Glücks doch noch nicht ganz und so waren es am Ende die Jungs vom Speakeasy die ihnen ihre heiligen Hallen für ihr durchdacht planloses Vorhaben zur Verfügung stellten. Das ist natürlich viel besser, zum einen weil die Eltern der ganzen Partygänger mit “Kein Plan” somit nicht nur die Möglichkeit haben sich einen Einblick in die Gedankenwelt ihrer Zöglinge verschaffen zu können sondern eben auch endlich mal einen Grund haben um sich trotz des so “uncoolen” Elternstatus den besten Club der Stadt anzusehen. In Ruhe, im Sitzen, mit einem Glas Rotwein und erstklassiger Unterhaltung. Denn neben grantiert dufte Musik von Pheel, Arschtritt Lindgren und dem Kopf der TrijoUrbanSession Jo Brecht sind auch drei begnadete Tänzer aus Strassburg vor Ort. Mongomania & Friends werden die LED-Wand mit Ideen des Publikums bekritzeln und Toba macht aus allem einen verbindenden und wohltuenden Freestyle, äh, ein improvisiertes Gedicht, damit mich auch die alten Knacker verstehen… Wir Freuen uns auf euch.
Kommt Zahlreich zur “Spacepioneer Vol. 1″ Releaseparty am 15.10.11 im Tonstudio Stuttgart.
Mit dabei:
Toba Borke & Pheel, Ischen Impossible, Valezka, Nosliw, Roman De Giuli, Manu Constantin, Daniel Stoyanov, Fola Dada, Jaysus,
P. Moos & Samurai, Max Urban, Eva L Padilla, Jahcoustix, DJ Skully & Änna
und ladet das Album bei iTunes:
um meinen song auf itunes anzuhören bitte das cover klicken,
Recht gelungener Freestyle mit den Trijos und Dj Friction bei der Session vom 1.10.11 im Bix Stuttgart.
Kommt das nächste mal auch wenn ihr bock habt. Die Stieber Twins werden kommen und es wird der Brüller.
Also bis zum 5.11.11
Pheel und ich hatten ein wenig Langeweile beim Warten auf den Haustechniker für den Soundcheck der 8. Lyriknacht im Literaturhaus Stuttgart. Glücklicherweise stand da ein Klavier….
Pheel Arschtritt und ich wollten mal nicht bloß aus dem Fenster sehen…Da wir von einem Auftritt kamen und unser Wohlbefinden ausdrücklich auszudrücken war haben wir dann kurzfristig ein Abteil in Beschlag genommen und ein wenig aufgespielt…Boua Boua
Am Samstag den 16.07.11 haben wir mal versucht analog a weng elektronischeren Sound zu machen. Alles in allem ist es uns gelungen auch wenn die Soundquali hier das nicht unbedingt erahnen lässt. Das zweite Set hatte ich auch aufegnommen aber mein Fon hat sich aufgehängt…
Pheel und ich hatten die Ehre mit einem recht performativen Vortrag zum Thema Rap- und Hiphophistory die Schüler der Friedens- und Falkertschule zu beglücken. Pheel hat gebeatbox wie ein Weltmeister und ich habe mir erlaubt ein wenig was über die Geschichte unserer so geliebten Kultur zu erzählen. Ziehts euch rein!!!
Nachdem wir dann am Samstag unsere Präsentation durchgezogen haben und eben das noch gefeiert, war das Sich-aus-dem-Bette-pellen am Sonntag morgen wohl die schwierigste Aufgabe die wir da noch zu bewältigen hatten. Wäre da nicht noch Shortys Flugangst gewesen….