toba borke

improvisation auf hohem niveau

Archiv für die Kategorie ‘reisetagebuch’

grüße aus dakar

Montag, 01. April 2013

liebe freunde, liebe workshopteilnehmer, liebe zufälle, es bleibt mir an dieser stelle aus dem fernen dakar ein allseits entspanntes ostern zu wünschen. ich bin nun seit knapp zwei wochen hier und mit meiner arbeit nahezu fertig. es ging um einen container mit holzschnizereien für ein stuttgarter einrichtungshaus. dementsprechend habe ich nun endlich ein wenig zeit und muse für ein wenig “kunst” ;)…

der senegal ist sehr, sehr entspannt. sehr anders als unser heutiges europa in dem man mehr über den neuen pabst redet als über die tatsache das so manch zypriot soeben einfach °bupp° 60% weniger erspartes hat….

anyway, bevor euch und ich mich noch mit der größten totsünde unserer den armen de gaulle im grabe zum rotieren bringen neuen europäischen union geißel, dem äußern einer existenten meinung, die nicht einmal konguent mit dem mainstream ist mach ich als narr was ich am besten kann: ich freestyle euch was….

Alles erledigt, wir sind erledigt… Shorty, Ceon und Borke auf dem Weg heimwärts….

Mittwoch, 29. Juni 2011

Nachdem wir dann am Samstag unsere Präsentation durchgezogen haben und eben das noch gefeiert, war das Sich-aus-dem-Bette-pellen am Sonntag morgen wohl die schwierigste Aufgabe die wir da noch zu bewältigen hatten. Wäre da nicht noch Shortys Flugangst gewesen….

Nach einer Woche Workshops: Die Präsentation am Goethe Institut Kiew

Mittwoch, 29. Juni 2011

Fünf Tage haben Shorty, Ceon und der Toba mit den Jugendlichen in Kiew gearbeitet. Dann haben wir diese Präsentation auf die Beine gestellt. War echt stressig aber ich denke man bekommt nen ganz vernünftigen Eindruck was da möglich ist. selbst wenn die Technik suboptimal war, die Stimmung hat gerockt…
ich bitte de verspätung zu entschuldigen was das schneiden und hochladen der action angeht. es ist a weng viel gerade

Fünfter und letzter Tag der Workshops fürs Goethe Institut Kiew

Freitag, 10. Juni 2011

Nach dieser wirklich anstrengenden, sehr intensiven und extrem produktiven Woche ging es heute an unserem letzten offiziellen Workshoptag um die letzten Vorbereitungen für unsere Präsentation morgen. Wir werden die Ergebnisse auf die kleine Bühne des Instituts in Kiew bringen. Shorty hat mit seinen Teilnehmern ne am Zeitrahmen gemessen wirklich krasse Choreografie an den Start gebracht und Ceon hat neben dem dicken Ding das er gestern mit Motor und seinem Architekten gemalt hat noch mal ne schöne Wand mit allen Teilnehmern gemalt damit wir am Samstag auch ein adäquates Bühnenbild haben. Nur ich habe leichte Panik, weil an eben diesem Freitag drei meiner guten Teilnehmer schlichtweg nicht gekommen sind…

 

 

Vierter Tag der Hiphopworkshops am Goethe Institut in Kiew

Freitag, 10. Juni 2011

Gestern haben Shorty und ich dann weiter geschafft, uns Gedanken gemacht wie wir die Abschlusspräsentation wohl laufen wird und uns ganz nebenbei auch ein wenig entspannt nachdem Hardcoretag den wir davor zu bewältigen hatten. Nur Ceon hat es sich wieder übel gegeben und ist mit der gesamten Graffitibagage an ne abgefahrene Lokation neben der Bahnlinie gegangen um da mal was vernünftiges zu malen…

Deutsch-Ukrainische Hiphopkollaboration um die Workshops am Goethe Institut Kiew

Donnerstag, 09. Juni 2011

Der dritte Tag unseres workshoplichen Dreifaltigkeit war bisher der aufregendste aber auch anstrengenste Tag von allen. Nachdem Anton und Ivan uns ja eingeladen haben mit ihnen nicht nur nen Song aufzunehmen sondern gleich das dazugehörige Video abzudrehen hatten wir also wirklich viel zu tun. Um acht aus den Federn, ab ins Studio, Videodreh, dann noch die Workshops am GI und danach ohne Pause weiter drehen. Hustlen und Flown eben…

 

Hiphopworkshops am Goethe Institut Kiew zweiter Tag, davor Besuch im Studio Trimay Media

Dienstag, 07. Juni 2011

Ceon, Shorty und ich haben wieder nen verdammt spannenden Tag erlebt. Am frühen morgen schon hat uns Anton ins Studio Trimay Media mitgenommen und wir haben uns verabredet am nächsten Tag zusammen was aufzunehmen und gleich auch nen Clip abzudrehen. Danach gings flux ans Goethe Institut, Workshops geben. Wir bräuchten wohl eigentlich mehr Zeit um auch nur ansatzweise die Hälfte der Möglichkeiten auszuschöpfen die sich hier eröffnen….

Erster Tag vom Rap- Breakdance- und Graffitiworkshop im Goethe Institut Kiew

Dienstag, 07. Juni 2011

Heute haben wir also angefangen unser Workshops zu geben. Die Gruppe war bisschen kleiner als erwartet, aber es ging gut und dick ab. Morgen geht das ganze weiter und wir freuen uns auf die Ergebnisse am Ende Woche. Heute schon viel genug gelernt über die Unterschiede. Die Menschen hier sind offener und Interessierter an dem was wir transportieren könne, ganz anders als zuhause in Deutschland… Fahrts euch rein und verfolgt es weiter…

Shorty, Ceon und Toba Borke fliegen nach Kiew… Vlog Kiew Workshops Goethe Institut

Sonntag, 05. Juni 2011

Das Goethe Institut Kiew hat die bezaubernde Idee nen Rap- Graffiti- und Breakdanceworkshop zu beantragen und so sind Ceon, Shorty und der Borke also am 5.6.11 um viel zu früh nach Kiew geflogen. Das hier ist der erste Teil unseres Vlogs in dem wir euch unsere Eindrücke unserer Reise und von Kiew zu schildern. Genießt es und bucht selbst nen flug nach kiew!

der rapworkshop mit den minsker zehntklässlern: in kürzester zeit ne schöne skizze fertig bekommen

Donnerstag, 20. Januar 2011

arschtritt lindgren und ich sind nun also in minsk. unser erster ernsthafter einsatz war dann auch schon gestern. ein rapworkshop für einige minsker zehnklässler. die gruppe war extrem ruhig und zurückhaltend und anfänglich hatten wir beide die befürchtung kein mensch würde uns verstehen. ich habe also meine geschichtlichen geschichten zur entstehung von rap zum besten gegeben und dann alle beteiligten auf den von arschtritt kurz zuvor aus einem belurussischen folkloresample gebastelten beat was schreiben lassen.

die schreibphase hat uns beide dann ernsthaft überrascht. in kürzester zeit haben nahezu alle teilnehmer auf deutsch ein paar zeilen geschrieben. und am ende hatten einige sogar den mut es auf arschtritts beat aufzunehmen. aber seht selbst: