toba borke

improvisation auf hohem niveau

Archiv für die Kategorie ‘bildungspolitik’

deutsche bildungspolitik ein debakel…

Freitag, 03. Juni 2011

wenn man bedenkt wieviel geld innerhalb der letzten jahre an subventionen und wirtschaftshilfen, an bankenrettung und abwrackprämie verblasen worden sind und dann in diesem schönen beitrag von frontal21 einmal mehr verdeutlicht kriegt wie vollkommen kaputt unsere politik auf das probleme reagiert dann bleibt einem auch nur noch ein grenzdebiles grinsen….

da reden wir seit gefühlten jahrzehnten von der “bildungsrepublik” und integration aber etwas geld auszugeben um da mal ne grundlage zu schaffen scheint wohl schon zuviel verlangt. von der kritik der un am deutschen bildungswesen hört man in unseren medien wenig und ehec ist auch spannender als die misere auf die unsere kinder zusteuern. von sowas kriege ich blutigen durchfall…

 

ein weiteres mal schelte für die beschxxxene bildungspolitik der bildungsrepublik

Mittwoch, 25. November 2009

dass die un unser schulsystem kritisiert ist nichts neues. dass die ideen zur verbesserung trotz bester vorbilder im europäischen ausland nicht mal diskutiert werden ist traurige wahrheit. hier nun ein weiteres mal eine bestätigung der gleichen langweiligen alten chose vom zdf-magazin frontal 21 am aufhänger betreuungsgeld. wer bitte soll denn eure rente zahlen wollen, wenn ihr keine knete für die jugend locker macht? zum glück schreibt die bild morgen wieder über

na dann gute nacht…

lehrernotstand

Donnerstag, 30. April 2009

sehr interessanter beitrag von frontal21 zum thema lehrermangel in bawü. da kann man wieder einmal wunderbar sehen was der “bildungsrepublik” ihr edels ziel wert ist.

amoklauf – …und es passiert nichts

Freitag, 13. März 2009

das ist ein stück von hagen rether, einem kabarettisten, den ich für seine trockene zynik sehr schätze. dummerweise hat er mit recht viel recht von dem was er da sagt. und er hat leider auch recht behalten… das stück ist glaube ich aus dem jahre 2007.

anstatt sich das pixelige handysuizidvideo auf bild.de zu geben, empfehle ich dies zur aufarbeitung der grausamen vorkommnisse von winnenden.

fast ein jahr her aber wahr – Georg Schramm über Chancenungleichheit

Samstag, 06. Dezember 2008

das habe ich gerade von nem freund geschickt bekommen. ist zwar nun bald ein jahr alt, aber zeigt anschaulich was sich getan hat in den letzten 12 monaten. es lebe die “bildungsrepublik”…

genießt es

“das land der dichter und denker verspielt seine zukunft”

Dienstag, 21. Oktober 2008

frontal21 berichtet über den deutschen bildungsnotstand. angenehm direkt. sehr interessant ist hier auch, das selbst wenn ein kind aus dem arbeitermillieu es dann geschafft hat, seine chance auf eine gehobene führungsposition bei 10% der eines ebenso ausgebildeten sprössling einer akademikerfamilie liegt. einigkeit und recht und freiheit…

ich habe das grundrecht hier liegen, das letzte mal habe ich darin gelesen, als mich die taz darauf aufmerksam machte, das nach schäubles sicherheitsamoklauf und der rüge des verfassungsgerichtes unsere liebe angela ihn nach bruch seines schwures auf artikel 56 eigentlich rausschmeißen hätte müssen. Hier gilt es wohl nur artikel 3 (3) zu zitieren: “niemand darf wegen seines geschlechtes, seiner abstammung, seiner rasse, seiner sprache, seiner heimat und herkunft, seines glaubens, seiner religiösen oder politischen anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. niemand darf wegen seiner behinderung benachteiligt werden.”

so, liebe regierung, dann tut mal was. gesetze brechen können meine jungs und ich auch. das ist nicht schwer. aber da gibts dann leicht ärger mit der staatsmacht. schon beim biken im wald, und das sind nur ordnungswidrigkeiten. jetzt packt euch mal an die eigene nase.

zdf zur schulischen chancengleichheit

Montag, 20. Oktober 2008

gestern abend kam auf zdf eine ganz interessante reportage. leider etwas obeflächig und recht populistisch, aber in 30min ist wohl nicht viel mehr drin. was aber wohl sehr richtig ist sind die aussagen des hamburger lehrers, der darauf hinweist, das in zeiten der finanzkrise unglaubliche geldmengen in kürzester zeit mobilisiert werden können, aber zukunftsweisende bildungsprojekte meist mit der kostenkeule abgewatscht und beerdigt werden. gerade an dem beispiel der der hartz vier familie von aylin wird deutlich: im endeffekt käme es den staat billiger, würde er das zehnfache an geld in die ausbildung eines menschen stecken, anstatt ihn in die sozialhilfe zu führen. je besser die ausbildung, desto besser der arbeitsplatz, desto höher auch die steuern und sonstige abgaben. eigentlich ne milchmädchenrechnung. naja.schauts euch an.